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Der einzige Sauger nicht nur zur Vermeidung, sondern auch zur Beseitigung eines lutschoffenen Bisses!

In den U.S.A. wird der Stufensauger Dentistar als "Ortho-Pro" von der Firma Playtex vertrieben und ist dort der einzige orthodontische Sauger und entsprechend verbreitet.

Warum ist ein gewinkelter Schaft so wichtig?

Bei sämtlichen herkömmlichen Schnullern verläuft der Schaft, die Verbindung zwischen dem Lutschteil und dem äußeren Lippenschild, gerade. Die oberen Schneidezähne beißen jedoch vorn "über" die unteren und bilden damit die sog. Frontzahnstufe.

 

 

 

Nur ein stufiger Schaft folgt dieser Frontzahnstufe, ist also entsprechend gewinkelt. Diese Eigenschaft ist patentrechtlich weltweit geschützt  und darf von anderen Herstellern nicht kopiert werden.

Von der Firma Mapa (NUK) gibt es ebenfalls einen "Premiumschnuller",  ein Konkurrenzprodukt. Aber auch bei diesem verläuft der Schaft gerade.  Lesen Sie einen Vergleich zwischen  "Genius" und Dentistar auf der Seite "Persönlich".

Welchen Sauger soll man kaufen ?

Das Angebot an Beruhigungssaugern ist  umfangreich und unübersichtlich. Wer weiß schon, welcher Sauger der Richtige ist für sein Kind. Das ist, wie mit Zahnbürsten und Zahnpasta. Manche kaufen auf Empfehlung, andere nach der sympathischsten Werbung, für viele ist nur der Preis entscheidend.

Sind Schnuller eigentlich prinzipiell unbedenklich (sie sind doch "Natürlich Und Kiefergerecht"), oder ist Daumenlutschen nicht vielleicht doch besser ? Wie lange darf genuckelt werden ?  Sollen Sauger mitwachsen, sind symmetrische von Vorteil ?

Anomalien durch übermäßigen Gebrauch

 
Regelrechtes, lückiges Milchgebiß                            Deformiertes Milchgebiß durch Dauernuckeln

 

Rund 2/3 aller Anomalien resultieren aus unphysiologischen Beruhigungs- oder Flaschensaugern, sowie aus Daumenlutschen. Zu langer Gebrauch, unphysiologische Größen und falsche Beschaffenheit sind in Verbindung mit weiteren Faktoren Verursacher von Anomalien. Die dadurch auftretenden Schäden umfassen eine lange Liste. Hier die Wichtigsten:

  • Lutschoffener Biß
  • Seitlicher Kreuzbiß
  • Rücklage des Unterkiefers
  • Zungenfehlfunktionen
  • Habits (schädliche Gewohnheiten)
  • Mundatmung (evtl. mit Auswirkungen auf das Blutbild)
  • Lippenbeißen
  • Phonationsstörungen (gestörte Lautbildung und Aussprache)

Der lutschoffene Biss tritt am häufigsten und ehesten auf. Dabei klaffen die Schneidezähne auseinander, und stehen vor. Normale Zischlaute sind nicht mehr möglich. Das Kind lispelt. Die Zungenspitze legt sich zwischen die Schneidezähne. Kommen nun noch Zungenfehlfunktionen hinzu, ist eine Selbstausheilung nahezu ausgeschlossen. Jetzt können nur noch ein Kieferorthopäde und Logopäde mit einer langwierigen und oft als lästig empfundenen Behandlung helfen.

Ursachen

Ein durch Beruhigungssauger oder Daumen verursachter lutschoffener Biß entwickelt sich, weil das Verbindungsteil zwischen dem eigentlichen Sauger und dem Lippenschild mit dem Greifring, der Schaft, zuviel Platz beansprucht. Weil es zu dick ist, und gerade verläuft. Ein Daumen richtet noch größeren Schaden an. Er staucht den Unterkiefer zusätzlich nach hinten, und zieht den Oberkiefer nach vorn und oben in die Länge.

Hinzu kommt, daß der Daumen jederzeit verfügbar ist, anders, als ein Schnuller.

So dick ist der Schaft/Gummischlauch eines Schnullers

 

 

Um den zum Saugen erforderlichen Unterdruck zu erzeugen, und um den Speichel herunter zu schlucken, müssen die Lippen geschlossen werden. Das Kind muß dazu den Schaft des Schnullers mehrere hundert mal am Tag zusammenbeißen.

Um den weichen Schlauch beim Schlucken zusammenzubeißen und zu knicken, müssen bei einem Latexsauger aber bis zu 300 Gramm aufgewendet werden, bei einem herkömmlichen Silikonsauger in Abhängigkeit von seiner Größe sogar bis zu 500 Gramm , und das mehrere hundert mal am Tag, je nach Lutschdauer.

Ein Kieferorthopäde bewegt mit 20 - 30 Pond Zähne durch den Knochen.

Durchschnittlich schluckt ein Kind 600 bis 800 mal täglich.

Wird der Sauger nur einen halben Tag oder eine halbe Nacht lang benutzt ergibt sich bei 300 mal Schlucken je 300 Gramm die stattliche Krafteinwirkung von 90 Kilogramm auf Zähne bzw. Kieferknochen.

Dabei drückt der Schaft des Schnullers von innen gegen die Schneidezähne, wie ein Keil. Die Zähne weichen nach vorne aus, und "fächern auf". Das Kind kann nun ungehindert mit den Backenzähnen aufeinander beißen, und dabei den Nuckel im Mund behalten.

Zwischen den oberen und unteren Schneidezähnen ist gerade soviel Platz entstanden, wie das Verbindungsteil dick ist, und an Platz beansprucht. Das Gebiß hat sich dem dicken Schaft angepaßt.

In Abhängigkeit von der Nuckeldauer richtet jeder (Fremd-) Körper zwischen den Zähnen Schaden an. Je größer er ist, desto schlimmer.

Das Wichtigste am Schnuller in Hinblick auf die Vermeidung des lutschoffenen Bisses und Kreuzbisses ist der Schaft, also die Verbindung zwischen dem äußeren Lippenschild mit dem Greifring daran, und dem Saugteil im Mund. Wie bereits oben ausgeführt ist besonders dieses Stück ursächlich für die Entstehung dieser Anomalien.

Je größer der Sauger, desto dicker der Schaft, umso wahrscheinlicher die Entstehung einer Anomalie. Sie sollten es darum bei Größe 2 belassen und gar nicht erst auf Sauger der Größe 3 umstellen. Vielleicht trägt es dazu bei, Ihrem Kind eine kieferorthopädische Behandlung zu ersparen.

Nicht nur die Dicke des Schaftes ist entscheidend, sondern auch seine Form.

Ein lutschoffener Biß kann nur durch einen stufigen, möglichst dünnen Schaft vermieden werden. Er folgt der natürlichen Zahnstellung und stellt kein Hindernis dar.

Sauger dürfen nicht "mitwachsen". Diese These ist aus zahnmedizinischer Sicht nicht mehr haltbar und längst überholt.  Die weibliche Mamille (Brustwarze) wächst weder in der Stillzeit, noch danach. Die Hersteller behaupten zwar, die Kiefer von Kleinkindern wachsen in Breite, Höhe und Länge mit. Beide Behauptungen stimmen jedoch nicht, und sind durch keine einzige wissenschaftliche Studie belegt.  Bis zum Alter von 3 Monaten formt sich der Kiefer im vorderen Bereich aus. Das Breitenwachstum im vorderen Bereich des Kiefers beträgt lediglich 1 mm in 4 Jahren.

Das Breitenwachstum der Kiefer von der Geburt bis zum Alter von 2 1/2 Jahren beträgt im Oberkiefer +/- 1,46 mm, im Unterkiefer +/- 2,18 mm.

 

Schematische Darstellung des Kieferwachstums und der Zahnbogenentwicklung von der Geburt bis zum 3. Lebensjahr. Eine Vergrößerung des Zahnbogens findet nur distal ("hinten") statt, wenn die bleibenden  "Backenzähne" kommen.

Nach dem dritten Lebensjahr erfolgt kein Breitenwachstum mehr, nur noch ein Längenwachstum beim Durchbruch der 6-Jahr Molaren.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Unterseite

Noch bis vor kurzem  existierte eine weitere These, nämlich, die flache Unterseite eines Saugers sei vorteilhaft, weil dadurch die Zunge nach außen gedrückt und die Kieferentwicklung gefördert werde. Mittlerweile ist auch diese These widerlegt.

Vielmehr hat eine flache Unterseite bei überdimensionierten Saugteilen fatale Folgen:

die Zunge wird nach unten und zu den Seiten hin verdrängt. Außerdem wirkt eine flache Unterseite  wie ein Schuhanzieher: sie hilft der Zungenspitze, ungehindert nach vorn zu gleiten, sich zwischen die vorderen Schneidezähne zu schieben. Die Schneidezähne weichen weiter nach vorn aus, der Biß öffnet sich mehr und mehr, die Zunge lagert sich ein und ein normaler Lippenschluß ist nicht mehr möglich. Dadurch wiederum erlahmen Mund- und Lippenmuskeln, schließlich steht der Mund offen. Das Kind wird zum Mundatmer, mit all seinen Nachteilen. Beim Schlucken schließlich wird die Zunge  seitlich in den Mundboden verdrängt und der Unterkiefer geweitet.

So entsteht ein seitlicher Kreuzbiss, nicht jedoch eine "gesunde Kieferentwicklung".

Bleiben derartige Veränderungen unbehandelt, überträgt sich der gesamte Komplex auf das bleibende Gebiß, wie es sich  auf dem nebenstehenden Foto gut erkennen läßt. 

Eine flache Unterseite ist noch nie ein Vorteil gewesen, sondern immer schon ein Nachteil.

 

Weil das Lutschteil des Stufensaugers nicht nur kleiner ist, als das herkömmlicher Beruhigungssauger, sondern auch unter Berücksichtigung der anatomischen und Platzverhältnisse geformt wurde, und, weil ich es nochmal direkt dem Gaumen angelegt und ein weiteres mal angewinkelt habe, wird der beengte Platz in der Mundhöhle optimal genutzt. Dadurch wird der Entstehung eines seitlichen Kreuzbisses effektiv vorgebeugt.

 

Aus den vorgenannten Gründen besitzt der Dentistar  seit seiner Markteinführung eine konkave Unterseite.

Damit wird der Zunge mehr Freiraum gelassen.

Es gibt sogar Schnuller mit seitlichen Flügeln. Der eine davon soll mit Hilfe dieser "Flügel" den Oberkiefer weiten (können). Dazu muß dieses Lutschgerät mit der Zunge gegen den Gaumen gepreßt werden.  Erst dann biegen sich die seitlichen Gebilde und drücken in einer schmalen Linie rechts und links gegen das  Gaumendach. So soll das "Breitenwachstum des Kiefers angeregt" werden. Abgesehen davon, daß entlang der Drucklinien dieser eigenartigen Gebilde Druckspitzen entstehen, und daß Druck lediglich Knochenabbau produziert,  stellen sich doch diverse Fragen: wieviel Druck ist nötig und richtig ? Reichen 12 Studen täglicher Tragedauer, um überhaupt einen nachweisbaren Effekt zu erzielen ?

 Muß eigentlich jeder Oberkiefer geweitet werden ? Wie weit  ? Wer kontrolliert den Verlauf einer solchen  Weitung, so sie denn mittels eines Schnullers überhaupt stattfände ? Gibt es Langzeitstudien, ist die Wirkung belegt und dokumentiert ? Wie wirkt sich der Schaft auf Zahnbögen und Kiefer aus ?

Natürlich  hat auch dieses skurrile Gerät mit "Flügeln"  einen geraden Schaft, dazu noch aus massivem Material und sehr breit. Um solche Schnullerschäfte  beim Schlucken zu knicken, sind nun mal gerade die Kräfte von Nöten , die es zu vermeiden gilt und die nur der  Dentistar aufgrund seiner anatomischen Winkel wirklich bestmöglich minimieren kann. 

Das andere "Flügelprodukt", diesmal ein Hohlsauger aus deutscher Produktion,  wirkt angeblich Deformationen entgegen, indem mit Hilfe der seitlichen Ausleger am Schaft der Druck auf eine größere Fläche, sprich mehr Zähne, verteilt wird... Natürlich gibt es zu den tatsächlichen Auswirkungen dieser Konstruktion  keine wissenschaftlichen Studien. Bei dem enormen Kaudruck, den wir freizusetzen imstande sind, werden nicht nur zwei, sondern gleich 4 oder 8 Zähnchen "ausgelenkt", d.h. bewegt. Zudem sind der Schaft und das Saugteil dieses Saugers noch größer und breiter ausgefallen, als es bei herkömmlichen Saugern bereits der Fall ist. Prinzipiell richtig ist, daß der spezifische Druck pro Fläche bei einer größeren Auflagefläche pro Fläche  geringer ausfällt. Wird der Druck jedoch erhöht, weitet sich das Unheil aber nur noch mehr aus.

J e d e r  Körper zwischen den Frontzähnen ist ein  F r e m d k ö r p e r  ! 

Dazu zählen auch  "Flügel".

Es spielt gar keine Rolle, ob es sich um Finger, den Daumen, einen Bleistift, Pfeife oder Schnuller  handelt. Jeder Fremdkörper zwischen den Zähnen verdrängt die Zähne. Die Frage ist nur, wann.  Dies geschieht in Abhängigkeit von der Dauer und der Intensität des Druckes ("Lutschens").

Sämtliche namhaften Hersteller von Beruhigungssaugern sind nun auf der Suche nach Konzepten für einen "Premiumsauger".   Auf den Schaft kommt es an und auf die Größe des Lutschteiles. Das von mir entwickelte Konzept ist zwischenzeitlich fachlich anerkannt, darf ich mit gewissem Stolz behaupten. Das Allerwichtigste, der stufige Schaft nämlich, bleibt aber bislang allein dem Stufensauger vorbehalten. Alles andere ist Ersatz.

Mit Hilfe meines neuen Beruhigungssaugers mit adaptivem Schaft möchte ich den stufigen Schaft ablösen, da ein hoch flexibler Schaft sich individuell jeder sagittalen Frontzahnstufe anpassen kann und noch weniger Rückstellkräfte freisetzt, als beim Dentistar.

Mit seinem gewinkelten Schaft kann der Stufensauger bislang die Entstehung  lutschoffener Bisse effektiver verhindern, als jeder andere Schnuller ! Nachgewiesener maßen, mit Modellen und Fotos dokumentiert, kann der Stufensauger sogar als Therapiegerät eingesetzt werden und bereits vorhandene lutschoffene Bisse wieder schließen.  Dazu reichen 6-8 Stunden tägliche Tragedauer und zwar ohne mit der Zunge Druck auszuüben. Alleiniges Saugen reicht. Eine klinische Studie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat nachgewiesen, daß der Stufensauger hilft, die Entstehung eines lutschoffenen Bisses zu vermeiden. Das kann bislang kein anderer Schnuller.

Die eben fertiggestellten ersten Prototypen des Saugers mit adaptivem Schaft sollen diese Aufgabe mindestens genau so gut lösen, wenn nicht besser. Hier wird keine Stufe mehr vorgegeben. Sie passen sich individuell jeder Zahnstellung an.

Obere Schmalkiefer sind die Ausnahme. Hilft man unkontrolliert und unnötig mit Weitung nach, produziert man allenfalls Anomalien. Bewiesen ist, daß unnötig große Lutschteile seitliche Kreuzbisse produzieren. Darum ist das Lutschteil des Dentistars kleiner, als das herkömmlicher Schnuller und so gestaltet, daß möglichst wenig Druck auf die Zunge ausgeübt, oder Platz verschenkt wird. Aus diesen Gründen ist das Lutschteil selbst noch einmal abgewinkelt und an den Gaumen angelegt.

Die Welt braucht keine Schnuller oder Geräte, die rein prophylaktisch Wachstumsimpulse setzen (wenn dies möglich wäre) und sich dazu großer Lutschteile und des Zungendruckes bedienen, oder Saugerschäfte mit zusätzlichen "Auflagenvergrößerungen". Dasselbe gilt prinzipiell für  Lutschteile der Größe 3 oder gar 4. Darum ist der Dentistar in diesen Größen erst gar nicht erhältlich. Sehen Sie sich die nachfolgenden Bilder an um zu erkennen, daß für große Lutschteile im Mund kein Platz ist.

Wenn man versucht, mit Zungendruck über ein Vehikel (oder zu großes Lutschteil) Einfluß auf das Knochenwachstum des Oberkiefers zu nehmen, muß man damit rechnen, daß der Schuß nach hinten losgeht und genau das Gegenteil vom erhofften Ergebnis eintritt, nämlich ein seitlicher Kreuzbiss ! Dieser  entsteht u.a. gerade dadurch, daß ein zu großes und/oder nicht anatomisch geformtes Lutschteil beim Schlucken die Zunge seitlich und in den Mundboden verdrängt. Diese Verdrängung bewirkt bei hunderten von Schluckvorgängen eine Verbreiterung des Unterkiefers, der im Verhältnis zum Oberkiefer dann zu breit wird und aufgrund des nun eingetretenen Größen-Mißverhältnisses so zum seitlichen Kreuzbiß führen kann.

Die Beseitigung eines seitlichen Kreuzbisses ist schwierig, langwierig und für die Kinder oft schmerzhaft.

Der Zahnbogen wird in seiner Form und Größe maßgeblich von der Größe der Zunge bestimmt. Jemand, der einen zu großen, vorstehenden Unterkiefer hat (sog. Progenie), hat i.d.R. auch eine zu große Zunge. Da hilft nicht allein eine kieferorthopädische Behandlung, sondern es muß auch die Zunge operativ verkleinert werden. Wenn durch einen Sauger ständig die Zunge nach außen gedrückt wird, fördert dies nicht das Kieferwachstum, sondern (s.o.) die Entstehung eines Kreuzbisses.

seitlicher Kreuzbiß

Der optimale Sauger läßt der Zunge maximalen Freiraum, und verdrängt sie nicht .

 

Dieser Satz steht auf dieser homepage, seit sie in´s Netz gestellt wurde. Das war 1999. Darum wurde das Lutschteil nicht nur kleiner und an die anatomischen Strukturen angepaßt, sondern es wurde zusätzlich noch dem Gaumen angelegt. Aber das dürfen nur wir beim Stufensauger "Dentistar".

Physiologie

Wie bereits oben ausgeführt, findet das hauptsächliche Kieferwachstum  nur bis zum 3. Lebensmonat statt.
 

Bei den obigen Modellen handelt es sich um dasselbe Kind:
links im Alter von 3 1/2 Jahren, rechts im Alter von 10 Jahren. Die gestrichelte Linie hinter den Milchbackenzähnen verdeutlicht, daß der Kiefer lediglich nach hinten wächst, nicht jedoch in die Breite oder in die Höhe.

Hier noch einmal beide Modelle desselben Kindes nebeneinander. Der Altersunterschied beträgt 6 1/2 Jahre. Durch die bleibenden Backenzähne wird lediglich der Abstand der Kiefer zueinander größer. Der Kieferorthopäden spricht von der sog. "Bißhebung".

Die weibliche Mamille (Brustwarze) ist 5- 15 mm lang. Durchschnittlich sind es 11 mm. Auch in der Stillzeit ist sie nicht größer. Aufgrund ihrer Elastizität wird sie während des Stillvorganges zwar deformiert, aber diese Deformation bildet sich danach wieder zurück. Eine echte Größenzunahme findet nicht statt.

 

Wozu sollen Sauger "wachsen", wenn weder die Brustwarze noch der Kiefer wächst?

 
Sauger Größe 1                                                      Sauger Größe 2

 
Sauger Größe 3                                                      Sauger Größe 4


NUK Genius

Die Saugergröße 1 ist noch am ehesten mit einer weiblichen Mamille vergleichbar. Größe 3 ist jedoch bereits zu groß, Größe 4 indiskutabel.  Diese Sauger gibt es glücklicherweise nur noch im Internet-Versandhandel.

 
Sauger Größe 1                                                       NUK Genius 

Beide Sauger liegen auf demselben Milchgebiß. Was die Ausmaße des Genius betrifft, halte ich ihn ebenfalls für überdimensioniert. Er ist extrem lang und hat einen viel zu breiten Schaft.

Das obige Bild zeigt einen Sauger der Größe 3, diesmal im bleibenden Gebiß. Der einzige erkennbare Unterschied besteht darin, daß sich hinter der gestrichelten Linie, die das Ende der Milchzähne markiert, die ersten bleibenden Backenzhähne eingestellt haben. An Länge und Breite des Kiefers hat sich nichts geändert.


Gebißabdruck eines 4-jährigen Kindes mit lutschoffenem Biß.


Dasselbe Gebiß, diesmal von innen fotografiert, mit einem Sauger der Größe Nr. 2


Und noch einmal dasselbe Gebiß von innen, mit einem Sauger der Größe 3.


Sauger der Größe 4 im, oder besser: auf einem Milchzahngebiß. Er paßt nicht hinein.


Sauger der Größe 4 im bleibenden Gebiß. Daß die Front durch solche Sauger deformiert wird, ist unvermeidbar. Auch bei Erwachsenen.


Die Abbildungen oben zeigen den Sauger noch einmal von innen im Milchgebiß.

Aufgrund wiederholter Proteste gegen den Verkauf von Saugern der Größe 4, auch durch mich, und insbesondere durch Aufklärungsarbeit, sind diese zwischenzeitlich vom Markt genommen worden.

Es sind bis heute mit Ausnahme des "Dentistars" keine Sauger auf dem Markt, deren "kiefergerechte" oder "anatomische" Form auf wissenschaftlichen Studien beruht. Auch wenn dies behauptet wird. Die derzeit verbreitete "kiefergerechte" oder "anatomische" Form ist eine Erfindung eines Zahnarztes. Aber sie ist nicht mehr Stand der Dinge. Im Gegensatz dazu ist der Stufensauger keine Erfindung. Er beruht auf dem kieferorthopädischen Wirkprinzip, d.h., eigentlich kann er als Behandlungsgerät eingesetzt werden. Dies hat er in der Entwicklungsphase und beim Einsatz der Drahtprototypen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Dokumentiert unter "Fallbeispiele".

Der Stufensauger kann nicht nur die Entstehung eines lutschoffenen Bisses verhindern, sondern auch bereits eingetretene Veränderungen wieder beseitigen .

Für die Entstehung bzw. Vermeidung eines lutschoffenen Bisses und Kreuzbisses ist maßgeblich  die Verbindung zwischen Lippenschild und Saugkörper von besonderer Bedeutung, also der Schaft.  Dieser muß so dünn wie möglich und gewinkelt sein, eine sog. sagittale Frontzahnstufe aufweisen, also der natürlichen Zahnstellung folgen.

Eine weitere Option sind die neuen Schnuller mit adaptivem Schaft, die sich jeder sagittalen Frontzahnstufe individuell anpassen. Optimal wäre, wenn der Schaft gar keinen Kontakt zu den Zähnen hätte und sich zwischen ihnen hindurch schlängeln würde.  Nur so vermeidet man größere Krafteinwirkungen auf Zähne und Knochen, und nur dann ruft er selbst bei Dauernucklern keine Zahnfehlstellungen und Kieferanomalien mehr hervor. Mit einem solchen Schaft können sogar bereits eingetretene Veränderungen rückgängig gemacht werden.  Diese Erkenntnisse habe ich mir schützen und patentieren lassen: Patent DE 197 31 532 "Kindernuckel".


 
herkömmlicher Sauger               DENTISTAR         

Es ist falsch, zu glauben, der Schaft eines Schnullers sei doch weich und könne darum beim Schlucken und Zusammenbeißen keinen Schaden anrichten. Der Unterschied in der Schaftstärke eines herkömmlichen Silikonsaugers und des Dentistar-Silikonsauger beträgt minus 55% Kraftaufwand ! Konkret sind dies 200 g zu 80 g beim Dentistar.

Weil der Schaft eines herkömmlichen Saugers im Gegensatz zum gewinkelten Schaft nicht dem natürlichen Verlauf der Zahnstellung folgt, sondern gerade ist, muß er beim Schlucken und Zusammenbeißen auch noch 2x geknickt werden. Dadurch treten erhebliche zusätzliche schädigende Kräfte auf.

Ein im Milchgebiß bestehender lutschoffener Biß überträgt sich auf das bleibende Gebiß. Wenn nämlich nicht der dicke Gummischaft zwischen den Zähnen liegt, dann ist es die Zunge. Da ein Kind 600 bis 800 mal täglich schluckt, steckt es dann 600 bis 800 mal die Zunge in die vorhandene Lücke. So können die Zähne nicht mehr von allein in ihre ursprüngliche Position zurück, der lutschoffene Biß von allein nicht mehr ausheilen. Die Zunge gewöhnt sich an die falsche Position.

Durch die von mir entwickelte neue Saugerform wird erreicht, daß die Zunge nicht mehr in dem Maße durch ein zu großes bzw. unökonomisch geformtes Saugteil beim Schlucken behindert wird, wie dies bei herkömmlichen Saugern der Fall ist, oder daß sie auf einer flachen Unterseite nach vorn schlindert. Die Lutschteile aller anderen Schnuller ragen horizontal in die Mundhöhle hinein, und müssen beim Schlucken geknickt, und gegen den Gaumen gepreßt werden. Bereits die dabei auftretenden Kräfte deformieren die Zahnbögen.

Durch die geringere Größe einerseits, die anatomische Form andererseits, und insbesondere durch die Anwinkelung an den Gaumen "sitzt" der Stufensauger auch ohne Zungendruck, behindert nicht beim Schlucken, und muß nicht erst zurechtgebissen werden. Auch diese Innovation wurde von mir zum Patent angemeldet und darf von unseren Mitbewerbern nicht kopiert werden.

Lutschteile passen sich nicht dem Gaumen an, sie (de)form(ier)en ihn.

Schließlich sind noch Sauger mit symmetrischen Saugteilen im Handel. Symmetrisch, damit keine "falsche Seite" benutzt werden kann. Wenn aber nun die eine Seite nicht optimal gestaltet ist, dann ist es die andere auch nicht. Somit ist es egal, wie herum an dem Schnuller genuckelt wird.

Der Stufensauger kann eigentlich nicht falsch herum benutzt werden, weil aufgrund seiner besonderen Gestaltung nur in der gewünschten Position an ihm gesaugt werden kann. Zwar drehen manche Kinder spielerisch die Schnuller im Mund herum, jedoch ohne daran zu nuckeln. Dann gehen auch keine Kräfte von ihnen aus. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel: es gibt Kinder, die schaffen auch das.

Der zusätzliche Gebrauch einer Dauernuckelflasche verschlimmert bereits vorhandene Deformationen abermals. Darum sollte auch hier auf die Wahl des richtigen Saugers geachtet werden.

Wie bereits erwähnt konnte nachgewiesen werden, daß durch den Einsatz von Prototypen des heutigen Dentistars sogar bereits bestehende Zahnfehlstellungen wieder beseitigt werden konnten. in diesen Fällen war Dauernuckeln von Vorteil. Lutschoffene Bisse waren innerhalb von 2-3 Monaten restlos geschlossen. Allein durch Umstellung von handelsüblichen "anatomischen" Saugern auf Prototypen. Siehe "Fallbeispiele". Ich selbst habe diese Kinder behandelt und die Fotos  aufgenommen und verbürge mich für die Richtigkeit meiner Angaben.

Wirkt bei einem herkömmlichen Sauger der Gummischaft als Keil von innen nach außen (von hinten gegen die Schneidezähne), so drückte beim Prototypen durch das Ansaugen das Lippenschild von außen auf die Lippen, und diese wiederum auf die vorstehenden Zähne. Da der Schaft dünn und gewinkelt war, konnten die Schneidezähne zurück in ihre alte Position. Der lutschoffene Biß schloss sich.
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DentiMaxx                                                               Größe 3

Endlich hat die Zunge den Platz, den sie dringend braucht.

Nachfolgend Fotos eines der ersten Prototypen, die tadellos funktionierten. Man sieht deutlich die stufige dünne Verbindung zwischen dem braun aussehenden Lutschkörper und dem blauen Lippenschild.
  

Erste Prototypen

 
 

Weiterentwicklung in Silikon

Dentistar aus Naturkautschuk

und aus  Silikon

Das heute verwendete Silikon erreicht in Reiß- und Zugtests nahezu identische Werte wie Latex. Kein Vergleich mehr mit Silikonen früherer Generationen, aus denen Kinder mit ihren Zähnchen Stücke herausbeißen konnten und Saugteile aspirierten, sodaß es zu tragischen Unglücksfällen kam. In strengen Normenprüfen müssen heute allgemeine, mechanische und chemische Anforderungen erfüllt werden. Die Durchstichfestigkeit ist ebenso Bestandteil solcher Prüfungen, wie Reiß- und Beißfestigkeit.

Aktuelle Meßwerte zu den einzelnen Größen finden Sie auf der Seite 5 "Persönlich".

 
Die Abbildung links zeigt einen herkömmlichen Silikonsauger der Größe 2, die Abbildung rechts den Stufensauger alsSilikonsauger.

Es handelt sich um den ersten Beruhigungssauger, der interdisziplinär von Zahnmedizinern entwickelt wurde. Seine Wirksamkeit konnte in Vorstudien bereits tatsächlich nachgewiesen werden. Seine einzigartigen Eigenschaften sind patentrechtlich weltweit geschützt.

Bislang kann nur dieser  Beruhigungssauger die Entstehung von Zahnfehlstellungen und Kieferanomalien weitestgehend verhindern, und eingetretene Anomalien wieder rückgängig machen. Praxisstudien haben gezeigt, daß lutschoffene Bisse wieder geschlossen werden konnten. Zu sehen auf Beispielfotos unter "Fallbeispiele".

Empfehlen darf ich Ihnen auch folgenden Webseiten: www.elternwissen.com/gesundheit/gesunde-zaehne.html und www.jugendzahnpflege.hzn.de/frame_eltern.html

Erhältlich sind die Stufensauger "Dentistar" in Deutschland in dm-Märkten, bei Toys R Us, Rossmann, Drogerie Müller, Ihr Platz, Marktkauf und in vielen Spar-Filialen.

Günstig und online gibt es Dentistars im Internet, beispielsweise bei http://www.stores.ebay.de/babyartikeldiscount

 Lesen Sie auf den Folgeseiten mehr Interessantes über Beruhigungssauger und das Nuckeln im allgemeinen.


Ihr Dr. med. dent. Rolf Brockhaus, Dortmund

 
© 2010 beruhigungssauger.de | letzte Aktualisierung: 28.08.2010
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