Die Stufe

Zustand mit "anatomisch geformtem" handelsüblichen Sauger bei Alina B., Dauernuckler.

Zustand mit "anatomisch geformtem" handelsüblichen Sauger bei Jan T., Dauernuckler.
Die oben gezeigten Anomalien sind ausschließlich durch Schnuller verursacht worden. Das Ergebnis nach Umstellung auf einen Prototypen 8 Wochen später sehen Sie hier
Was ist anders, besser am Stufensauger?
- der physiologische, gewinkelte, dünne Stufenschaft.
Dadurch können die Backenzähne aufeinander gebissen werden, ohne daß schädliche Kräfte auf Zahnbögen oder Kieferknochen einwirken. Da unsere Mitbewerber unseren Schaft nicht kopieren dürfen, benutzen sie nun "Soft-Kanäle", die angeblich die Kräfte vermindern sollen...
- die neu entwickelte Saugerform.
Sie orientiert sich am Raum in der Mundhöhle zwischen Gaumen und Zunge, mit einer Zunge in Ruhelage im Mundboden und ist darum auf der Unterseite konkav. Unsere Mitbewerber sind endlich von der jahrzehntelang als vorteilhaft gepriesenen flachen Unterseite abgerückt und werben nun mit der "Aushöhlung von unten". Die hat der "Dentistar" bereits seit Jahren ! Nicht nur das: das anatomische Lutschteil des "Dentistars" mit der Konkave an seiner Unterseite ist nochmals gewinkelt und an den Gaumen angelegt. Somit schafft nur der Stufensauger einen unerreicht großen Freiraum für die Zunge ! Patentrechtlich geschützt.
- die geringere Saugergröße.
Sie dient der Vermeidung von Zahnbögen- und Knochendeformierungen, frontal oder seitlich offener Bisse, sowie Kreuzbisse. Der Zunge steht mehr Platz zu ihrer Entfaltung zur Verfügung. Es kommt zu weniger Fehlpositionierungen, weniger oralen und intraoralen Funktionsstörungen und Schäden.
- die Anwinkelung des Saugkörpers an das Gaumendach.
Der Sauger liegt sofort an der richtigen Stelle, "sitzt" auf Anhieb. Er muß nicht erst zusammengebissen werden. Es steht mehr Platz für die Zunge zur Verfügung. Beim Schlucken wird die Zunge nicht zu den Seiten verdrängt. Die Gefahr der Entstehung eines Kreuzbisses wird erheblich reduziert, da auch hier der schädliche Zungendruck verringert wird. Patentrechtlich geschützt
- es treten viel geringere Kräfte beim Zusammenbeißen des Schaftes auf.
Der Schaft herkömmlicher Sauger ist bis zu 9mm dick, je nach Saugergröße, der Schaft des Stufensaugers nur etwa 3,5 mm. Das Zusammenbeißen eines herkömmlichen Schlauches erfordert eine Kraft von etwa 300 g. Der Schaft des Stufensaugers erfordert lediglich etwa 1/10 dessen.
Welche weiteren Vorteile hat der Stufensauger ?
- Verzicht auf den dicken, geraden Gummischlauch.
Dadurch nur noch eine erheblich reduzierte "Fremdkörpereinwirkung" auf Zahnbögen oder Kieferknochen.
- kein übergroßes Saugteil mehr.
Zu große Saugteile deformieren nicht nur Zahnbögen und Kieferknochen, sie drücken auch die Zunge in den Mundboden. Hunderte male täglich wird die Zunge zu den Seiten hin verdrängt, und begünstigt die Entstehung eines Kreuzbisses.
- optimales Größenkonzept.
Kiefergerechte Sauger sowohl für bezahnte, als auch für unbezahnte Kindergebisse.
- keine großflächig platte, runde Unterseite.
Dadurch keine Verdrängung der Zunge mehr zu den Seiten, und somit keine Begünstigung der Entstehung von Kreuzbissen mehr. Die Zunge gleitet nicht mehr an der Unterseite des Saugers bis zwischen die Schneidezähne. Endlich sind sich die Hersteller einig: eine "Aushöhlung von unten" muß ein gutes Saugteil haben.
- minimaler Kraftaufwand beim Zusammendrücken des Schlauches beim Latex-Hohlsauger.
Es wirken nur untergeordnete, biologisch kaum wirksame Kräfte auf Zahnbögen und Kieferknochen ein. Die Gefahr von Zahnkippungen oder -bewegungen wird erheblich reduziert.
- es gibt eigentlich keine "falsche Seite"
Aufgrund der besonderen Gestaltung des Stufensaugers kann er zwar verkehrt herum in den Mund genommen, aber es kann an ihm nicht gesaugt werden.
Warum reicht es nicht aus, den Schaft einfach nur ganz dünn zu gestalten?
Warum muß er stufig sein ?
Im gesunden Gebiß sind die oberen Schneidezähne etwa 3 mm "länger" als die Unteren. Von der Seite betrachtet muß ein Schaft also zunächst unter den längeren oberen Schneidezähnen hindurch, dann auf deren Rückseite ansteigen, um dann über den unteren in die Mundhöhle zu gelangen. Verläuft ein Schaft aber gerade (waagerecht zwischen oberen und unteren Schneidezähnen hindurch), wie dies bei herkömmlichen Saugern der Fall ist, werden obere wie untere Schneidezähne nach vorn auseinander gebogen und verkürzen sich. Es kommt zum offenen Biß.
Damit sich der Biß wieder schließen kann,oder gar nicht erst entsteht, muß ein "kiefergerechter" Schaft eine Stufe haben.

normaler Schneidezahnüberbiß.

Behinderung sogar durch einen extrem dünnen Schaft : offener Biß.

keine Behinderung bei stufigem Schaft.
Herkömmliche dicke Schläuche formen ein "Loch" in die Zahnreihen, deformieren Zahnbögen und Knochen. Der neuartige Schaft "schlängelt" sich durch die Zahnreihen hindurch (siehe Bild rechts), und hinterläßt allenfalls einen kleinen Spalt. Dieser bildet sich von selbst zurück nach Beendigung der Schnullerphase, da sich die Zunge nicht einlagern konnte.
Wesentlich beteiligt an der Entstehung eines lutschoffenen Bisses sind teils erhebliche Kräfte, die beim Zusammenbeißen und insbesondere beim Knicken des Schaftes entstehen. Lesen Sie dazu bitte hier.
Warum reicht es nicht aus, einfach nur einen kleinen Sauger zu nehmen ?
Bei der Entwicklung des Stufensaugers wurde eine Vielzahl längst überfälliger Änderungen vorgenommen, wie zuvor bereits geschildert. Die daraus resultierenden Vorteile bietet eben nur der Stufensauger. Darüber hinaus besitzt er einen unvergleichlichen Lutschkomfort: er "sitzt" auf Anhieb, stört nicht, muß nicht zurechtgebissen werden.
Aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften ist der Stufensauger "Dentistar" aus zahnmedizinischer Sicht derzeit der unbedenklichste erhältliche Beruhigungssauger.
Er wurde auch größenmäßig nach neuesten Erkenntnissen und Studien konzipiert. Eine elastische Brustwarze wird beim Stillen nur vorübergehend deformiert. Sie ist dann etwas breiter, platter oder länger. Aber sie wächst nicht. Ebensowenig würde sie nach der Stillphase "zurückwachsen". Herkömmliche Sauger haben an ihrer Unterseite eine plane Fläche, auf der die Zunge ungehindert bis weit nach vorne gleitet. Dies kann zu einer falschen Ruhelage der Zunge, und damit zu einem falschen, dem sog. infantilen Schluckmuster führen.
Die Bedeutung der Zunge
Im Mund besteht ein Gleichgewicht zwischen den festen Strukturen (Kiefer, Gaumen und Zähnen) und den sie umgebenden Muskelgruppen (Zunge, Lippen, Wangen). Eine aufrechte (Körper-) Haltung ist nur möglich bei aufrechter Kopfhaltung. Eine falsche Zungenlage kann muskuläre Fehlfunktionen (einige Mund-/Gesichtsmuskeln sind zu stark, andere zu schwach ausgebildet) und Artikulationsstörungen zur Folge haben. Das Kind kann zum Mundatmer werden. Beseitigen lassen sich diese Probleme wieder mit einer sog. myo-funktionellen Therapie, Schlucktraining, oder/und mit logopädischer Hilfe. Die Fehlfunktionen werden häufig selbst dann beibehalten, wenn die Ursache beseitigt (z.B. der Schnuller weggenommen) wurde, da sie zur Gewohnheit geworden sind.
Seitlicher Kreuzbiß
In einer skandinavischen Studie wurden 76 Kinder im Alter von 4 Jahren untersucht, die einen seitlichen Kreuzbiß aufwiesen. Alle bis auf eines hatten eine Lutschgewohnheit, in der Hauptsache Schnuller.
Beim Kind Alina aus den Beispielfotos war neben dem frontal offenen Biß ebenfalls zusätzlich ein seitlicher Kreuzbiß entstanden. Wie auf Seite 2 schon erklärt, verdrängt die plane Unterseite des breiten Saugteiles herkömmlicher Sauger die Zunge beim Schlucken zu den Seiten, wodurch die Entstehung eines Kreuzbisses zumindest gefördert wird. Dieser mußte noch durch eine festsitzende kieferorthopädische Behandlung beseitigt werden: dabei wird die bereits teilweise verknöcherte Gaumennaht wieder "gesprengt". Ein höchst unangenehmer Vorgang, der Kopfschmerzen verursacht, und das vordere Schädelskelett und Mittelgesicht belastet.
Der neue Sauger wird künftigen Nucklern diese Behandlung hoffentlich ersparen können.
Die neue Saugerform erinnert auch eher an eine beim Stillvorgang deformierte elastische Mamille, die sich unter Druck der Anatomie der Mundhöhle anpaßt. Sie stellt einen Kompromiß zwischen Mundhöhle und Mamille dar. Durch diese Formgebung wird verhindert, daß beim Nuckeln unnötig große Kraft mit der Zunge aufgewendet werden muß, um den herkömmlichen Sauger derart zu verformen . So beschränkt sich der neue Schnuller auf die Beruhigung des Kindes, und auf die Befriedigung des Nuckeltriebes.
Mit freundlicher Empfehlung
Dr. Rolf Brockhaus