Vergleich eines "Dentistar"-Stufensaugers mit einem NUK Genius
Da ich mich seit vielen Jahren aus Überzeugung und auch aus beruflichen Gründen dem Thema Schnuller/Beruhigungssauger widme, ich bin selbst Vater dreier Schnullerkinder, war ich natürlich sehr gespannt auf das neue Produkt der Marke NUK. Was ist dran, am neuen "Genius" ?
Beim Auspacken fiel mir als erstes die außergewöhnliche Länge des Saugers auf, danach die geänderte Form des Lutschteiles. Beim Vermessen des Schnullers "Genius" sowie eines Schnullers der Größe 3, ebenfalls von NUK, kam ich selbst zu folgenden Meßwerten, die ich nachfolgend einem "Dentistar"-Stufensauger aus Latex der Größe 2 gegenüberstelle. In einer Größe 3 ist der Stufensauger bekanntlich aus gutem Grunde nicht erhältlich. Verglichen wurden darum die beiden "erwachsenen" Größen.
GENIUS Größe 3 NUK Größe 3 DENTISTAR Größe 2
Gesamtlänge: 33 mm 28 mm 27 mm - 6 mm !
Schaftlänge: 14 mm - 7 mm 10 mm
Schaftbreite: 16 mm 14,5 mm 12,5 mm - 3,5 !
Saugteillänge: 19 mm 21 mm 17 mm
Saugteilbreite: 23,5 mm 24 mm 20 mm - 3,5 !
Offensichtlich benötigen die sog. Softkanäle des Genius sehr viel Platz. Er ist länger und im wichtigen Schaftbereich sogar noch breiter als der ohnehin nicht grazile "Größe 3"-Sauger.
Mit Hilfe eines sog. Kontaktors, der nach dem Prinzip einer Federwaage arbeitet, ermittelte ich dann die zum Abknicken des Lutschteiles erforderlichen Kräfte, wobei die Auslenkung jeweils 1 cm betrug. Auch diese Werte stelle ich zu Vergleichszwecken wieder gegenüber.
GENIUS NUK Größe 3 DENTISTAR Größe 2
Knicken aufwärts 40 Gramm 60 Gramm 20 Gramm - 20 g
Abknicken abwärts 55 Gramm 80 Gramm 25 Gramm - 30 g
Gegenüber einem herkömmlichen Latexsauger der Größe 3 ist der GENIUS eindeutig im Vorteil. Er erkauft sich diesen Vorteil jedoch durch einen überlangen Schaft (14 mm gegenüber 7 mm), eine extreme Gesamtlänge von 33 mm sowie ein "deformiertes" Lutschteil. An die Werte des Stufensaugers reicht er nicht heran. Für mich ist der Stufensauger ohne Zweifel der Favorit. Nicht, weil ich ihn entwickelt habe, sondern, weil er in den Meßwerten und insbesondere in den Abmessungen und Eigenschaften klar überlegen ist.
Die schädlichen Einflüsse eines dicken, festen Schaftes und die Gefahr der Entstehung von Anomalien, insbesondere des lutschoffenen Bisses, ist allgemein bekannt. Um den Schaft weicher zu gestalten, um Knochen und Zähnen weniger Widerstand zu bieten, wurde beim "Genius" die Schaftlänge verdoppelt. Hätte es da überhaupt noch der sog. "Softkanäle" bedurft ?
Damit der Schnuller dann aber nicht auf eine Gesamtlänge von 35 mm kommt, (Größe 3 plus 7 mm Schaftlänge), bekam das Lutschteil ein modifiziertes, runderes Ende.
Wenn man bedenkt, daß eine weibliche Brustwarze im Mittel nur 11 mm lang ist, nehmen sich 33 mm gewaltig aus. Allein der Schaft des Genius ist bereits 14 mm lang. Beim Stufensauger sind es lediglich 10 mm.

Größe 3 Genius Dentistar
Zwar heißt es in der "Genius"-Werbung: ... an der bewährten NUK-Form "haben wir im Prinzip nichts geändert", angesichts der tatsächlichen Abmessungen und Form des Genius kann ich diese Aussage jedoch nicht nachvollziehen. Ein "normaler" Schnuller der Göße 3 von NUK und der "Genius" sind für mich zwei verschiedene Schnuller..

Unterseite Oberseite
In demselben Modell von Seite 2 dieser homepage sieht das Ganze aus, wie folgt:

Genius Größe 3

Dentistar Größe 2
dasselbe im zugehörigen Unterkiefer-Modell:

Genius Größe 3

Dentistar Größe 2
Schließlich noch ein Vergleich der Unterseiten beider Beruhigungssauger. Der Genius "maximiert den Raum für die Zunge - für optimale Bewegungsfreiheit".
Das tut der Dentistar ebenfalls und zwar seit seiner Markteinführung.

Was meinen Sie ? Welcher Sauger bietet der Zunge mehr Platz und hat die ausgeprägtere "Aushöhlung auf der Unterseite"?
Auf Wunsch interessierter Eltern habe ich auch einmal die mittlere Größe 2 des Genius mit dem "großen" Stufensauger verglichen, sowie die beiden kleinsten Größen miteinander.
Genius Gr. 2 Dentistar Gr. 2 Genius Gr. 1 Dentistar Gr. 1
Gesamtlänge 28 mm 27 mm - 1 mm 26 mm 24 mm - 2 mm
Schaftlänge 11 mm 10 mm - 1 mm 12 mm 7,5 mm - 4,5 mm
Schaftbreite 15 mm 12,5 mm - 2,5 mm 13 mm 11 mm - 2 mm
Schaftdicke 7 mm 4 mm - 3 mm 7 mm 4 mm - 3 mm
Saugteillänge 17 mm 17 mm + - 0 mm 14 mm 16,5 mm + 2,5 mm
Saugteilbreite 21,5 mm 20 mm - 1,5 mm 18 mm 17,5 mm - 0,5 mm
Auch bei diesen Meßwerten hat der Stufensauger wieder diese Nase vorn, denn die Anforderung lautet: je kleiner, desto besser.
Wichtiger noch als die Abmessungen sind jedoch die zum Knicken des Schaftes erforderlichen Kräfte. Auch hier wieder die Ergebnisse:
Genius Gr. 2 Dentistar Gr. 2 Genius Gr. 1 Dentistar Gr. 1
Knicken aufwärts: 35 g 20 g - 15 g ! 50 g 25 g - 25 g !
Knicken abwärts : 40 g 25 g - 15 g ! 50 g 30 g - 20 g !
Wie bereits eingangs erwähnt, ist aufgrund des sehr langen Schaftes des Genius der Widerstand beim Knicken geringer, als bei seinem herkömmlichen Pendant.
Form, Größe und Materialeigenschaften eines Schaftes sind ursächlich für die Entstehung eines lutschoffenen Bisses.
Die Meßwerte zeigen, daß die zum Abwärtsknicken des Schaftes erforderlichen Kräfte beim kleinsten Genius nahezu identisch sind mit denen des größten Genius, nämlich 50 g (Gr. 1) zu 55 g (Gr. 3), beim Aufwärtsknicken diese sogar übersteigen: 50 g beim Genius Größe 1 zu 40 g beim Genius Größe 3. Ein kürzerer Schaft bietet nun einmal größeren Widerstand, als ein längerer.
Zwar ist das beim Stufensauger auch so, jedoch steigen die Kräfte dort nur geringfügig an:
25 g (Gr. 1) zu 20 g (Gr. 2) beim Aufwärtsknicken und 30 g (Gr. 1) zu 25 g (Gr. 2).
Begründet liegt dies in der einzigartigen Form des stufigen Schaftes und seiner unerreicht geringen Dicke.
Breaking News: Stand: September 2010
seit dem vergangenen Jahr ist die nächste Generation von Beruhigungssaugern in der Entstehungsphase. Es handelt sich um eine komplette Neuentwicklung, die das Auftreten von Anomalien noch weiter reduzieren, ja auf ein absolutes Minimum beschränken soll. Besondere Bedeutung kommt dabei wieder dem Schaft, der Verbindung zwischen dem Lutschkörper und dem Lippenschild zu.
Since 2008 the next generation of soothers is being developed. It will be completely new and avoid the origin of anomalies to an absolute minimum. Especially the shaft is from most interest, the portion that connects shield and bubble. Therefore we are going a totally new way.
Bei den neuen Beruhigungssaugern mit adaptivem Schaft kommen ausschließlich Silikone zum Einsatz. Auf Latex soll zukünftig verzichtet werden. Erstmals werden Silikone völlig unterschiedlicher Shore-Härten miteinander kombiniert. Bei dem einen handelt es sich um ein sehr weiches, aber reiß- und kerbfestes Material von lediglich 20 shore, bei dem anderen um das bekannte von 80 shore.
Das sehr weiche Material wird für das Saugteil und den Schaft verwendet, das härtere für die Verbindung mit dem Lippenschild. Der Schaft wird keine fixe Form mehr haben. Er ist flexibel und paßt sich der Zahnstellung, d.h. der individuellen sagittalen Frontzahnstufe optimaler an, als alles bisher Dagewesene. Möglicherweise der würdige Nachfolger des Stufensaugers.
The new soothers will show a material of two components of silicone. For the first time ever there will be combined silicones of very different shore-grades for soothers. The harder material will only be used for the connection with the shield. Bubble and shaft will only be made by the very soft silicone of 20 shore, and will be hollow.
Ein Schnuller aus zwei unterschiedlichen Materialien , in diesem Fall aus Silikonen, ist absolutes Neuland auf dem Gebiet der Beruhigungssauger.
A two-components-silicone for soothers is absolutely new ground.
Der neue Beruhigungssauger wird ein 2-Komponenten Silikon-Hohlsauger sein.
The new soothers will be 2-component silicone hollow-soothers.
Mit dem neu entwickelten Silikon, das weicher ist, als jedes für Beruhigungssauger bislang eingesetzte, soll den Babies ein Lutschgefühl vermittelt werden, das der mütterlichen Mamille (Brustwarze) sehr nahe kommt.
Another object is, giving babies a new kind of sucking-comfort, possibly like a mother´s nipple.
Darüber hinaus soll ein neuartiges Lippenschild zum Einsatz kommen, bei dem Eigenschaften einer sog. Mundvorhofplatte mit einfließen. Das entsprechende Patent wurde am 10.12.2007 erteilt und die Patenturkunde am 30.4.2008 ausgefertigt. Die Verwendung dieses neuartigen Funktionslippenschildes wird die Vermeidung und Beseitigung eines lutschoffenen Bisses weiter verbessern.
Furthermore a new kind of shield shall be used, which shows attributes of an orthopedic shield for the anterior portion of the oral cavum. The patent therefore is dated from the 10th of Dec. 2007. In addition to the new soother it should help to avoid the origin of an open bite or cross bite better than ever before.
Diskussion
Immer wieder melden sich dieselben Stimmen zu Wort und wettern sowohl gegen Schnuller im Allgemeinen, wie auch gegen den Dentistar und meine homepage im Speziellen. Diesen Kritikern möchte ich an dieser Stelle folgendes sagen:
ich breche hier keine Lanze für Schnuller ! Ich sehe den Schnullergebrauch ebenfalls kritisch. Aber: es gibt keinen anderen Schnuller, der weniger Schäden verursacht, als den von mir entwickelten Stufensauger.
Prinzipiell ist es allemal weniger schädlich, einen Schnuller zu geben, als Daumenlutschen oder Schnuller der Größe 3 zu benutzen.
Abgesehen davon ist es erwiesen, daß der Gebrauch von Beruhigungssaugern hilft, den plötzlichen Kindstod zu vermeiden.
Es gibt Kinder, die lassen sich den Schnuller nicht so einfach wegnehmen und es gibt Eltern, die stöpseln ihre Kinder wider besseres Wissen trotzdem zu, einfach nur, um ihre Ruhe zu haben. Zumindest für diese Kinder muß es Schnuller geben.
Fakt ist,
-
durch die gewinkelte, stufige Form des Schaftes und seine geringere Dicke wirken wesentlich geringere schädliche Kräfte auf die Zahnbögen und den Kieferknochen ein. Die Zahnreihen können mit wesentlich weniger Kraftaufwand geschlossen werden, als bei jedem anderen Sauger. Da die Eigenschaften des Dentistars weltweit geschützt sind und nicht kopiert werden dürfen, verdoppeln andere Hersteller die Schaftlänge, um ihn geschmeidig zu machen und werben mit "Soft-Kanälen", die einen ähnlichen Effekt haben sollen.
Damit wird das gute Konzept des Stufensaugers nun "amtlich bestätigt". Wir sind auf dem richtigen Weg.
-
das Zusammenbeißen des Schaftes eines Stufensaugers erfordert nur etwa 1/10 der Kraft, die ein herkömmlicher Schnuller der Größe 3 benötigt
-
das Saugteil des Dentistars ist nicht nur weicher, sondern auch kleiner, anatomisch günstiger und ergonomischer geformt, als herkömmliche Saugteile. Insbesondere ist es auf seiner Unterseite konkav.
-
durch Beschaffenheit, Dimension und Lage des Saugteiles wird die Zungen- und Muskulaturkinetik wesentlich weniger gestört, als bei anderen Saugern.
-
Ich bin zuversichtlich, den "Schnullermarkt" mit einem weiteren, abermals verbesserten Beruhigungssauger bereichern zu können, mit dem nachts nicht nur Kinder und Eltern, sondern sogar die größten Kritiker ruhig schlafen können.
Letztendlich stellt jeder Lutschkörper in der Mundhöhle einen Fremdkörper dar, gleichgültig, wie groß oder klein er ist, und welche (anatomische) Form er hat. Auch der beste Sauger kann nur ein Kompromiß sein, mit dem wir Eltern und Zahnärzte leben müssen. Nach meiner persönlichen Auffassung ist derzeit der DENTISTAR der beste aller Kompromisse.
Die Entwicklung des Stufensaugers
Der heutige Dentistar beruht auf drei wesentlichen Änderungen gegenüber herkömmlichen Beruhigungssaugern:
- dem gewinkelten dünnen Schaft
- dem kleineren anatomisch geformten Lutschteil mit "Aushöhlung von unten"
- der nochmaligen Anwinkelung des Lutschteiles an den Gaumen
Neben den zu großen Lutschteilen ist ein dicker Schaft, die Verbindung zwischen Lutschteil und Lippenschild, Verursacher von Anomalien wie lutschoffenem Biß und/oder Kreuzbiß. Die Zähne wachsen quasi um den Schaft herum.
Mangels technischer Möglichkeiten formte ich 1996 einen extrem dünnen Schaft aus kieferorthopädischem Draht.

Am einen Ende befestigte ich ein herkömmliches Lippenschild, das andere Ende gestaltete ich rund und zog ein herkömmliches Lutschteil darüber. Da sich ausvulkanisiertes Latex weder kleben noch verschweißen läßt, nähte ich es mit chirurgischem Nahtmaterial fest. Zunächst weigerte sich meine Tochter, einen "Genähten" zu benutzen. Es gelang mir jedoch, sie von den Vorteilen zu überzeugen, insbesondere mit dem Argument, daß sie sooo schöne Zähne habe, nur leider schiefe... ;-)
Ich war überrascht von dem Tempo, mit dem sich die Zähne aufeinander zu bewegten. Aber bald ging es nicht mehr weiter, weil die Zähne auf den Draht stießen. Darum begann ich, verschiedene Knicke, Winkel und Strecken in den Draht zu biegen. Das Ergebnis ist der Schaft des heutigen Stufensaugers "Dentistar".

Ich meldete die Erkenntnisse meiner Arbeit sodann zum Patent an, welches mir 1997 erteilt wurde. Die Firma Mapa ("NUK") gab mir aufgrund meiner Erfindung einen 3 Jahre währenden Beratervertrag. Leider gelangte der Sauger aber in dieser Zeit nicht zur Serienreife. Dies gelang erst bei einem anderen Hersteller.
The "making of"
Dieser Hersteller war gerade in Kontakt mit Herrn Prof. Dr. Hinz, einem Kieferorthopäden mit langjähriger Erfahrung, und suchte nach einem innovativen Artikel, da die Firma aufgrund ihrer unattraktiven Produktpalette in der Bedeutungslosigkeit zu versinken und vom Marktführer komplett vom Markt verdrängt zu werden drohte. Prof. Hinz sollte einen neuen Schnuller mit mundgerechtem Lutschkörper entwickeln. Aus kieferorthopädischer Sicht favorisierte er eine "Eierlöffel-Form". Diese wurde jedoch von den Kindern nicht akzeptiert. Zum einen waren die Schnuller in keinster Weise ausbalanciert. Das Lutschteil war viel zu leicht, das Lippenschild wesentlich zu schwer. Zum anderen hatte der "Eierlöffel" zuwenig Substanz, bot keinen "Lutschkomfort" und fiel heraus, sobald die Kinder aufhörten, kräftig daran zu saugen.

Bis zu einer "funktionierenden Form" waren verschiedene Modifikationen erforderlich, stets unter Berücksichtigung der anatomischen Strukturen.

Ich mußte die Prototypen nacharbeiten. Mit Hilfe von Prothesenkunststoff ergänzte ich an den entsprechenden Stellen Material, beschliff und polierte dieses.

Letztendlich formte ich komplett neue Lutschteile.
Das Ergebnis waren der "kleine" Dentistar links, Größe 1 für unbezahnte Kiefer, sowie der Dentistar Größe 2, rechts im Bild, für bezahnte Kiefer.

Anhand meiner Prototypen stellte der Werkzeugmacher dann die Fertigungswerkzeuge her, mit denen alle Dentistars seitdem in unveränderter Form produziert werden.

Der gewinkelte Schaft folgte nun der Zahnstellung, das neue Saugteil war wesentlich kleiner, anatomisch geformt und ließ der Zunge mehr Freiraum als je zuvor, aber es wurde noch wertvoller Platz oberhalb des Lutschteiles verschenkt. Aufgrund ihres geradlinigen Schaftes ragen die Lutschteile herkömmlicher Sauger gerade in die Mundhöhle und behindern die Zunge unnötig. Deshalb winkelte ich das Saugteil selbst nochmals nach oben und legte es dem Gaumen an. Mehr geht nicht. Nun ist auch dieser Platz optimal genutzt. Diese Verbesserung meldete ich wieder zum Patent an.
Zunächst gab es nur den Stufensauger nur aus Latex. Die Herstellung von Silikonsaugern mit dem dünnen, stufigen Hohlkanal war wesentlich komplizierter und bereitete noch technische Probleme. Schließlich mußten auch die Silikonschnuller der Beschreibung in der Patentschrift genau entsprechen.
Nach einiger Zeit wurden die Probleme dann mittels einer "Explosionsentformung" gelöst und die ersten Silikonsauger mit stufigem Schaft und Hohlkanal konnten in Serie hergestellt werden. Eine weltweit einzigartige Novität.
Der heutige Stufensauger "Dentistar" ist patentrechtlich weltweit geschützt. Nur er hat den stufigen Schaft.
Erfreuliche Neuigkeiten:
Der "Dentistar" bleibt mein ! Er ist nicht in das Eigentum der Firma Novatex übergegangen, die sich so sehr darum bemüht hat und dies immer noch tut.
Sie hat den Großteil der Produktion und des Vertriebes nach Malaysia und China verlagert und konzentriert sich auf den amerikanischen Markt. Sie habe "nunmehr" festgestellt, daß "davon auszugehen sei", daß Lizenzgebühren nur für in Deutschland hergestellte und in Deutschland vertriebene Artikel zu zahlen seien.
Nachdem diese Firma sowohl vor dem Landgericht, als auch vor dem Oberlandesgericht unterlegen ist, hat sie vor dem BGH ! Nichtzulassungsbeschwerde gegen das OLG-Urteil eingelegt. Weitere Prozesse für die Folgejahre sind anhängig.
Um einen ersten Teil meiner Lizenzgebühren aus dem Jahr 2007 zu erhalten, mußte ich zu allem Überfluß sogar einen Gerichtsvollzieher einschalten.
Ich bedanke ich mich bei allen, die mich moralisch unterstützt und für mich die Daumen gedrückt haben. Es hat geholfen.
Ich hoffe, daß mein neuer Schnuller mit adaptivem Schaft allen Anforderungen genügt und daß er ein würdiger Nachfolger des Stufensaugers wird. Sicherlich nicht unter der Marke "Baby-Nova" und garantiert nicht mit der Firma Novatex.
Ihr
Dr. med. dent. Rolf Brockhaus